So schaute sie aus dem Fenster und sah den Schnee im Licht der Laternen tanzen. Sie konnte den Nordwind ganz leise durch ihre Fenster hören. Sah wie er mit dem Schnee spielte, die einzelnen Flocken zu sich lockte. Mit ihnen sprach und sie zärtlich umgarnt. So fingen die einzelnen Flocken an ihm zu vertrauen und öffneten sich. Sie tanzten mit ihm und zogen ihre schönsten weißen Kleider an. Die Eiskristalle sich langsam an ihrem Fenster nieder ließen und so der Welt vor ihrem Fenster langsam ein neues Aussehen verliehen. Sie traute der weißen Unschuld kaum, sah sie den Nordwind doch auch durch Schneefelder wüten und er lässt den Regenrinnen eisige Bärte wachsen. So ist der Nordwind mit seinen zwei Gesichtern, ein Charmeur der die Schneeflocken liebkost und ein Ganove der über die Felder vor seiner eigenen Kälte flieht.
Anfänge…
Dezember 14, 2010 von trefoil
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