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Archive for Oktober 2007

ja ich weiß der Titel ist geklaut… aber ich dachte ich lass die Unterträglichkeit mal weg. Wobei ich momtentan der Unterträglichkeit ohne zu zögern die Hand schütteln würde. Es ist seltsam, aber manchmal suche ich nach diesem Knopf, der es ermöglicht einfach mal das Denken abzustellen. Wobei jetzt wo ich diese Zeilen schrieb wird mir klar, dass ich nicht das Denken, sonder nur ein paar Gedanken sind, die ich einfach abstellen möchte. Sie einfach verdrängen möchte, nicht mehr daran denken will, doch Gedanken lassen sich einfach nicht steueren, es ist wie bei einem Ferngesteurten Auto, dass plötzlich ausser Kontrolle gerät und es erst dann anhält, wenn der Tank leer ist oder es gegen die Mauer fährt.

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Manchmal fragt man sich schon, wieso man glaubt Konflikte müssten behoben werden, besonders dann wenn man nach ein paar Wochen feststellt, dass sich eigentlich doch nichts verändert hat. Man fängt an zu hinterfragen, warum man sich die ganze Zeit Gedanken dazu gemacht hat, wie man daran etwas ändern könnte. Warum es überhaupt soweit hat kommen müssen?, wenn man im endefekt doch zu dem Entschluss kommt, dass sich nicht eine einzelne Sekund der Gedanken wirklich gelohnt hatte, weil man wieder vor dem Ausgangspunkt steht. Es ist ungefähr so als wenn man eine verschlossene Tür öffnet und sich in dem Raum dahinter eigentlich zurfrieden fühlt und dann in der Zufriedenheit einen dunklen Schatten findet, sich erschreckt und davonläuft. Die gerade geöffnete Tür einfach wieder zuschlägt und die vielen hellen Seiten vergisst.

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Ich höre, wie die Uhr schlägt. Lausche jeder einzelnen Sekunde, und denke daran, wie es damals war. Jede Sekunde verbinde ich mit einem weiteren Augenblick und das Bild wird immer deutlicher. Ich sehe Dich und mich, entlang der Brücke laufen, wie du mir von damals erzählst. Ich an deinen Lippen hänge und jeder einzelnen Silbe Aufmerksamkeit schenke. Du erzählst von deinem Dorf und inzwischen war ich auch schon dort. An deinem kleinen Häuschen nahe des Waldes, habe die kleinen Kiesel gesehen von denen du immer redetest und sie mir genauer angesehen um zu erkennen, was sie für dich bedeuteten. Du erzähltest, dass jeder Kieselstein dir seine Geschichte erzählt. Dass dir jeder Stein erzählen konnte, wer ihn betreten hatte und du dachtest dir zu den Personen Geschichten aus. Nun bist du nicht mehr da, du bist in weiter ferne und ich habe mir auch einen Kieselstein für dich ausgesucht, der nun anderen deine Geschichte erzählt.

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Der starre Blick macht sie ganz krank. Sie schaut ihn an und hofft auf eine Regung, nur ein Zwinkern, nur ein kleines Zucken, doch nichts. Keine einzige Regung, nur diese totale Leere in seinem Blick. Kann er nicht endlich etwas sagen? Früher hatte er doch soviel zu erzählen. Er erzählte von seinen Träumen – machte aus den kleinsten Nichtigkeiten die größten Wunder. Doch heute sitzt er einfach nur da und schweigt. Sie sehnt sich so sehr nach seiner Stimme. Ob sie wohl noch ewig so da sitzen, was passiert wenn sie nun die Stille unterbricht, ihn wachrüttelt? Wäre dann alles wie früher? Sie schreit, sie erträgt dieses Schweigen nicht mehr. Doch selbst Ihr schreien, scheint keine einzige Regung, bei ihm wach zu rufen. Immer noch Schweigen. Was soll sie noch tun? Seit Monaten versucht sie nun schon, an ihn heran zukommen. Hofft darauf, dass sich etwas ändert. Das er sich ändert. Doch alles was sie versuchte, scheint hoffnungslos. Er schweigt und starrt, wenn sie denn wenigstens wüsste, wohin er starrt. Doch sie weiß nichts. Weiß nicht, wie es weiter gehen soll. Weiß nicht, ob es überhaupt noch weitergeht. Sie fragt sich wohin das alles noch führen soll? Fühlt sich am Ende ihrer Kräfte, doch einfach aufgeben? Kann sie einfach aufgeben? Ihn einfach so fallen lassen? Kann sie einfach vergessen, was er alles für sie getan hat. Sie möchte nicht daran glauben, dass nun alles ein Ende hat. Sie nie wieder seiner Stimme lauschen kann. Er sie nie wieder in den Arm nehmen kann, dass der starre Blick, das einzige ist, was sie noch von ihm wahrnehmen kann.Sie liebt ihn, dessen ist sie sich sicher. Doch hat sie die Kraft, jeden Tag diesen starren Blick zu ertragen und darauf zu hoffen, dass er endlich aufwacht? Ist es überhaupt möglich, dass er jemals wieder aufwacht.

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Eine traurige Bilanz

Funkelndes grelles Licht, immer wieder unverständliche Laute und ein nervenbetäubendes Untergeräusch und dennoch sind alle gefangen im Bann der Nacht. Die nur vor den Türen scheinbar schläft. Innen ist es laut. Alles ist in Bewegung nur ein paar einzelne haben die Sitzgelegenheiten in betracht gezogen oder mussten es. Ein paar Kreise ziehen und schon kreist man zu zweit. Ein paar mal gezwinkert und schon hält man ein Getränk in der Hand und dazwischen heiße Luft. Nichts als heiße Luft. Man kann oder will sich nicht über mehr als einen „herkömmlichen“ Steckbrief unterhalten: Name, Alter, Wohnort… und das wars dann auch schon an verbaler Kommunikation. Die Körpersprache ist da eindeutiger…

Wie ich solche Abende doch liebe….

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Rote Bete im Kühlschrank bedeutet grundsätzliche Gefahr: Sie kann auch runterfallen, wenn sie in der hinterletzten Ecke steht, besonders dann wenn der Kühlschranköffner etwas weißes an sich trägt. Dieser Gefahrenzone ist wahrscheinlich nur zu entgehen, in dem man keine Rote Bete im Kühlschrank hat, oder etwas rosarotes trägt. Oder einfach den Kühlschrank etwas geschicketer öffnet. Man sollte die Wahrnung der Mitmenschen einfach öfters mal ernst nehmen und nicht nur mit einem belächelnden ist klar ab tun. Naja glücklicherweise war ich nicht der Kühlschranköffner und Schadenfreude ist einfach immer wieder eine schöne Freude.

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oder die Kunst zu erkennen, was der andere wirklich meinte…

Jeder kennt es, irgendwie einen Brief erhalten, machmal auch nur einer dieser elektronischen Mitteilungen, und man stellt fest, da steckt mehr dahinter, ob wohl da nur einfach verständliche Zeilen stehen, die nichts davon vermitteln, dass da noch etwas sein könnte, aber meistens kennt man die Personen zu gut und weiß, dass ein einfaches wie gehts? gleich bedeutend ist mit, frag doch endlich wie es mir geht. Oder ein naja wenn du Zeit hast kannst du mich mal anrufen… mit ruf mich bitte so schnell wie möglich an, ich muss dir was erzählen… aber dies sind nur einfache Beispiele. Es gibt Texte, die transportieren zwischen den Zeilen soviel Gefühl und Ausdruck, dass einem erst durch das geschriebene Wort klar wird, was im Moment wirklich los ist.

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