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Archive for Januar 2008

die Tatsache dessen, dass ich für mein Führerschein nun schon unzählige graue Haare bekommen hab. Man will einfach nicht, dass ich die Straßen unsicher mache. Warum? Okay der 5. Gang ist nicht der 3., aber ich mein Gänge springen war schon immer ne lustige Sache. Durch die Flurer einer mir sehr unsympathsichen Krankenkasse. Ob die damals jemals gemerkt haben, dass ich die Sachen ein wenig verrückt hatte? Ich war auch noch klein, aber lustig wars. Oder durch die Schulgänge immer noch interessanter als Unterricht. Beim Autofahren find ich das auch lustig, ich mein da spar ich mir schon eine Bewegung. Naja, wenn ich dann jemals fertig bin, bin ich Uroma und die grauen Haare sind dann schneeweiß.

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Die Kurzfassung:

Man möchte sich der Tatsache, dessen wie es ist einfach nicht bewusst sein. Man weiß, dass es so ist und dennoch verdrängt man es solange bis es plötzlich ausbricht. Dann ist es unkontrollierbar und man kann gar nichts mehr tun. Und man ist sich dessen bewusst, dass wen man sich schon vorher damit befasst hätte, man noch die Kontrolle hätte. Aber vielleicht war die Verdrängung doch die beste Entscheidung man weiß es nicht, aber egal was man tut die Realität ist schneller als man glaubt.

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Festhalten

Es ist wohl mal wieder an der Zeit ein wenig zurück zublicken und die letzen paar Wochen festzuhalten. Also dann irgendwie war das alles ein heilloses Durcheinander zwischen zeitlich wusst ich immer mal wieder für kurze Zeitabschnitte, wo ich nun eigentlich stehe. Aber solangsam aber sicher entspannt sich das alles und auch ich werd wieder umgänglicher. Welchen Augenblicke ich nun einer besonderen „fest“-Haltstelle zukommen lassen soll? Vielleicht mein kurzer Ausflug ins Kino, oder doch die PreAbiparty? Ich weiß nicht beides hatte wirklich die Augenblicke, die mich inzwischen einfach aufatmen lassen, weil es sich nicht mehr falsch anfühlt.

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Geplant

Gewusst was tun und dann doch anders gemacht. Resultat, planlos wie davor auch.

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Still stehen- bis die Zeit einen einholt. Luft anhalten- bis die Lunge laut schreit. Vorbei

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Niemals, niemals Niemals dachte ich, niemals, doch alles denken schien sinnlos. Denn dieses Niemals hatte sich in Luft aufgelöst. Es war zu einem Gegenstand heran gewachsen. Es hatte sich zu einer Gestalt entwickelt. Es fühlte sich echt an. Auf einmal war ich eine von vielen. Es gab keinen Unterschied mehr zwischen mir und den andern. Wir hatten uns zu einer homologen Masse entwickelt. Ich habe nun doch aufgegeben. Das schlimm ist ich habe nicht nur mich damit aufgegeben, sonder auch den anderen ihre letzte Chance genommen eine Veränderung zu erreichen. Das alles nur weil ich es nicht mehr ertragen habe, all diese Stimmen und all das Gelächter war nun letztendlich auch zuviel für mich geworden. Wie konnte ich das mit mir vereinbaren? Wie konnte ich jetzt noch hinter irgendeiner Aussage stehen, die ich jemals gemacht hatte? Alles hatte wegen diesem einen niemals an Wert verloren. Einfach alles. Kein Versprechen war mehr etwas wert. Kein Schwur. Einfach nichts schien noch bestand zu haben. Ich zweifelte. Ich zweifelte an mir, aber auch an allen anderen. Denn auch sie hatten einmal behauptet niemals. Niemals werden wir so etwas tun. Niemals. Doch auch für sie wurden die Stimmen zu viel und das Gelächter drang in sie ein. Sie fühlten sich plötzlich klein und alleine. Allein, von allen verlassen. Sie haben nachgegeben. Bis ich an der Reihe war, hab ich gedacht was für armselige Kreaturen. Nicht fähig zu ihren Aussagen zu stehen. Doch jetzt muss ich erkennen, dass auch ich zu dieser Kreatur geworden bin. Vielleicht hat es bei mir etwas länger gedauert. Vielleicht kommt es mir aber auch nur so vor. Damit meine Schuldgefühle nicht mehr so groß sind. Die Verzweiflung, sie frisst mich auf. Der Zweifel schränkt mein Denkvermögen ein. Ich denke nur noch daran, wie schwach ich doch bin und wie wenig Wert Wörter doch einmal sind. Wenn man einmal etwas getan hat, was man davor noch für unmöglich gehalten hat. Etwas was davor ein absolutes Verbot war. Jedes Bild, was man davor von sich hatte ist zerbrochen. Nicht nur in tausend Stück, die könnte man wieder zusammen kleben. Nein zu Staub ist jegliche Ansicht zerbrochen. Es fühlt sich an als hätte man seine Identität verloren. Man sieht an sich runter. Erkennt seine 10 Zehen und auch seine Waden und letztendlich auch die eigenen Oberschenkel, doch sie sind unwirklich sie scheinen einem nicht mehr zu gehorchen. Fühlen sich an wie Fremdkörper. Nicht mehr wie die eigenen. Sie zittern und letztendlich brechen die Beine unter einem zusammen. Man findet sich auf dem Boden wieder. Doch auch die Bodennähe lässt einen die Zweifel nicht vergessen. Nein er verstärkt sie nur noch. Man versucht sich mit den Händen irgendwo festzukrallen um wieder auf die einem nicht gehorchenden Beine zukommen. Denn auf dem Boden kommt man sich so klein vor. So klein. Jeder kann auf einen hinabschauen. Obwohl auch sie auf den Boden gehörten, denn auch sie hatten nachgegeben. Auch sie hatten eigentlich ihre Identität verloren. Doch sie stehen noch. Sie stehen da und sehen so aus als wäre nichts passiert. Als hätte alles seine Richtigkeit. Sie machen den Eindruck als wüssten sie nicht welche Konsequenz ihre Nachgiebigkeit hat. Sie sind sich dessen einfach nicht bewusst. Das man ihnen eigentlich nicht mehr glauben kann. Das auch ihre Worte eigentlich total Bedeutungslos sind. Das alles was sie jemals einander versprochen hatten nun nichts mehr Wert ist. Es nicht mehr existiert. Das alles einfach nicht mehr da ist. Nun fängt einer von ihnen auch noch an seine Entscheidung, die mit seinen voran gegangen Aussagen nicht konform ist, zu preisen. Er tut so als hätte er nie etwas anderes gewollt. Als das was er nun hat. Doch jeder von uns weis, dass wir das alle nicht wollten. Das wir alle dagegen waren und hätte nur einer von uns Stand gehalten. Wären nun alle mit einem schlechten Gewissen geplagt, doch so macht nun jeder den Eindruck als hätte alles seine Richtigkeit. Als wäre alles in Ordnung. Nur ich liege hier am Boden und halte mir die Hände vors Gesicht, weil ich meine eigene Spiegelung im Boden nicht ertrage. Die Spiegelung die mir nun so unwirklich vorkommt. Ich fange an zu schreien: „Ihr seit ein verlogene, eine so heuchlerische und elendige Masse, dass einem schlecht wird.“ Und sie schauen mich an, als würden sie kein Wort von dem verstehen was ich sage. Als wäre ich verrückt. Sie wollen eine weiße Weste haben. Doch wären sie ehrlich zu sich wüssten Sie, dass ihre Weste alles andere als weiß ist. Sie hatte eine dunkelgraue Farbe angenommen. Bei manchen hat sie sogar schwarze Flecken, bei alle denen, die jetzt ihre Handlung loben und einem weis machen wollen, dass wir uns alle richtig entschieden haben. Ich richte mich auf. Versuche den anderen in die Augen zu sehen, doch auch dazu bin ich nicht im Stande, ich komme mir heuchlerisch vor. So heuchlerisch. Ich kann mit meinem Einbruch nicht umgehen, wieso? Wieso frage ich mich, als ich durch den Raum laufe ohne einen von denen noch mal anzuschauen. Wieso? Wieso habe ich nachgegeben. Wieso habe ich nicht stand gehalten? Als ich das Gebäude verlasse und die anderen Menschen vor mir sehe, frage ich mich ob auch nur einer von ihnen zu ihrem Wort gestanden hätte. Ob einer von ihnen so stark gewesen wäre zu widersprechen? Oder ob es uns allen an der Fähigkeit mangelt zu seinem Wort zu stehen. Und ob alle Versprechen letztendlich doch bedeutungslos sind. Ich drehe um und gehe zurück in den Raum. Ertrage noch einmal alle die Stimmen, doch diesmal ist es mein Gelächter, was die anderen nicht ertragen und ich verlasse mit erhoben Haupt das Gebäude und kann nun selbst wieder in den Spiegel schauen und weiß, dass alles seinen Wert hat und das auch Versprechen etwas sind, worauf man zählen kann. Und ich denke niemals, niemals wieder werde ich mich selbst in so eine Situation bringen. Niemals.

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Stille. Endlich Ruhe. Zeit zum Nachdenken und doch zuviele Gedankenknoten, die sich einfach nicht lösen wollen. Eine Blockade, die einfach festhängt. Nichts scheint zu helfen, nicht einmal der Schlagbohrer, vielleicht hilft ja der Umweg. Man wird sehen.

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