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Archive for Juni 2008

Vor dem Anfang kommt das kalte Ende. Das Ende, das einen immer irgendwie traurig stimmt. Erleichtert und froh, dennoch melancholisch. Erinnerungen, die einem hoffetlich ewig erhalten bleiben, sowohl schöne als auch die weniger schönen. Augenblicke, die einen mehr geprägt haben, als ganze Monate. Das Ende, dass soviele Auswirkungen hat auf dein ganzes weiters Leben, Menschen und Dinge die du hinter dir lässt. Auch Menschen, die du eigentlich gar nicht los lassen kannst und nicht los lassen willst. In der Hoffnung sie irgendwann wieder einzufangen. Etwas komplett neues erwartet dich und mich, uns alle. Etwas noch nie erlebtes. Eine komplette Ära hinter dir gelassen. Abschied genommen vom bisher so gewohnten Alltag, dem morgendlichen Aufstehen und sich über nicht erledigte Arbeiten freuen, manchmal auch ärgern, den minimal Aufwand bis ins höchste zelebrieren. Sich über Kleinigkeiten ärgern, dem eigenen Leistungszwang unterliegen, die Person in Front total ignorieren. Soviel, was letztendlich nun vorbei ist. Vorbei.

Es wird mir fehlen, sehr sogar, denn wenn ich ehrlich bin, bin ich von 13 Jahren insgesamt mindestens 12 Jahre freiwillig und gerne hingegangen. Die Atmosphäre außerhalb des Unterrichts war einfach zu schön, als das der Verzicht nun leicht fallen würde. 13 Jahre sind genug, ja genug an Lernerei, egal wie eifrig man das nun getan hat und genug an Plagerei und Qualen. Aber es kann kein genug an tollen Leuten geben, die man in diesen Jahren kennengelernt hat . Mit denen man soviel geteilt hat ob Freude oder Trauer, Angst oder Mut, Verstand und Dummheit, Spaß und Leid, Arbeit und Freizeit… dieses Ende, ist das was es so schwer macht. Die den Moment gefrieren lässt. Doch der nächste Moment ist so warm, so hell, so schön. Er ist es der mich freudig in meine Zukunf stehen lässt. Er wird meine Zukunft uns sicher irgendwann auch meine Vergangenheit sein. Auf geht es in die weite Welte, ob alleine oder doch mit treuen Wegbegleitern…

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Die Zeit sie eilt. Gerade noch darüber nachgedacht und nun schon kurz davor. Zum Greifen nah und gedanklich noch weit entfernt. Ein unbeschreibliches Gefühl im Bauch, nicht wie Schmetterlinge, aber doch ein ähnliches Herrumschwirren, der unbeschreiblichen Emotionen. Nichts vergleichbares erlebt. Ein Aufbruch ins Unbekannt und doch fühlt es sich so vertraut. Davon Geträumt und nicht losgelassen. Zurücklassen von Geliebeten und Erwarten von Erträumten.

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