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Archive for Juni 2009

es nervt, es nervt wirklich. Diese Krümel überall in meinem Bett unterm Sofa auf dem Stuhl einfach überall und sie wollen einfach nicht weggehen. Die Bettwäsche tauschen scheint nicht zu helfen. Mein Feind der Staubsauger, scheint sich sehr daran zu erfreuen auch mir diesmal keine Freude zu bereiten, nein auch er ignoriert feierlich all diese Krümel. Sie sind um mich, festgeklebt mit 2 Komponentemkleber, damit sie auch ja nicht weggehen. Vielleicht sollte ich einfach das Krümelmonster wieder einladen… dann erkenne ich vielleicht meine eigenen Krümel unter den anderen einfach nicht mehr. Gebt mir mehr Kekse.

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gefaltet…

es liegt vor mir und ich müsste es nur bewegen und alles wäre so einfach. Doch die Einfachheit will mich nicht überzeugen. Ich will es falten so oft wie es geht und jeden einzelnen Falz genau unter die Lupe nehmen. Jede Ungerade soll mir ein Rätsel bleiben und sollte sich dieses Rätsel lösen, will ich das Blatt zerreissen und unnatürlich wieder zusammenfügen um dann das neue Gefügen wieder unter die Lupe nehmen zu können. Wenn ein Teil verloren geht möchte ich es durch ein andern Teil, eines anderen Blattes einfach wieder ersetzen können. Die unterschiedlichsten Farbtöne, die unterschiedlichsten Papiersorten – unbegrenzte Möglichkeiten. So soll es sein. Jetzt! aber nicht für immer.

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und die Überschrift bleibt eine Frage. Es scheint alles normal gewesen, doch das Wort gewöhnlich mag ich nicht gern leiden. Es war die Gewohnheit, die mir so sehr gefallen. Einfach diese Nüchternheit. Du und Ich. Wir. Wie damals und doch anders. Weiter entwickelt, vielleicht auch zurück, aber entwickelt. Viel geschwiegen und zu viele Worte gesagt. Getanzt und in Bier gebadet. Du jeden Samstag dort gewesen, für mich das erste Mal. Gemocht und Gehasst. Dir schien mein Fremdes so vertraut, ich fühlte mich deplaziert, doch die Zeit verging und das Fremde und ich wurden eins. Plötzlich schien alles so normal. So als wäre es nur einer unter vielen Samstagabenden. Doch gewöhnlich? Nur vielleicht.

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Sitzkissen

und andere Dämlichkeiten… oder vielleicht auch nur Unannehmlichkeiten.  Und da ist es wieder, die Konfrontation mit dem Alten, dem was man ja eigentlich zurückgelassen hat und man wird gefragt… warum? zu erklären, dass man ja eigentlich nicht zurücklassen wollte, sondern viel mehr alles mitnehmen wollte und noch mehr, scheint unmöglich.  Gar eine Lüge. Man ist gegangen, weil man einfach sehen wollte, wie es anders sein könnte mit dem Wissen (egoistischer Weise), dass man immer zurück kommen kann und dem Risiko, dass es dann vielleicht doch nicht mehr so ist. Nein, es wahr nicht schlecht als ich verließ, doch gehen wollte ich dennoch, und nicht weil man ja bekanntlicher Weise gehen soll, wenn es am Schönsten ist (woher sollte man denn Wissen, dass es schon am Schönsten ist… wo ist der ultimative Höhepunkt?). Man geht, weil man auf Abwechslung hofft und dem Ruf der Neuheit nicht widerstehen kann. Gegangen bin ich und wiedergekommen nun auch. Es wird weiter gemacht, wo man aufhörte. Das Sitzkissen ist neu und auch noch bequem.

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Vorüber

Umgeben von Gegebenheiten, die einem den Freiraum lassen, die einen einsperren. Kuriositäten, des Alltags. Tief einatment nach Luft schnappend, für den Moment gedacht und doch gelassen. So gehen sie davon.

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Zeit…

sie rannte davon und war vom Nichts blockiert. Die Mauer noch nicht wieder eingerissen, doch die Leiter funktioniert. Langsam vorantastend, die deutsche Sprache wieder erlernen. Den Worten ihren Raum gebend versuchen, das neu zu beginnen, was in einer andern Welt begann. Das eine Glück gefunden, ein anderes  suchen. Die einste Heimat nicht mehr da, doch zurück und eine neue aufbauend. Lass die Zeit es tragen und die Pflaster kleine Kratzer reparieren. Zeit fuer den Neuanfang und hoffentlich bald wieder tanzende Worte.

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