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Archive for März 2010

Ein gefühlter Ozean liegt zwischen uns und dabei sitzt du direkt neben mir. Deine Worte werden von den Geräuschen der Wellen geschluckt.  Meine Worte kommen und gehen wie der Sand mit der Ebbe und der Flut. Ich versuche zu winken, doch da ist nur der eigene Horizont. Ich suche ein Schiff mit dem ich zu dir fahren kann, doch alles was ich finde sind ein paar alte Bretter, die mich vielleicht ein Stück tragen, aber sie sind sicherlich kein rettendes Floß. Je mehr ich versuche eine Lösung zu finden, desto mehr Sandburgen der Illusion baue ich mir. Du versuchst zu schwimmen, doch auch für dich ist der Ozean zu weit. Du verlierst dich im Wasser und lässt dich von der Strömung treiben, doch die nächste größere Welle nimmt dich zurück an deinen Ausgangsstrand. Ich finde eine Flasche, vielleicht hilft ja die Flaschenpost?

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Völlig unbegründet…

So sitzt er vor mir gezeichnet von der Zeit, von all seinem Leid. Doch ich empfinde nicht einen Funken Mitleid, ich seh einfach nur all das Leid, all den Schmerz den er bracht. Nicht mir, oder nicht mir direkt. Viel mehr den Menschen, die mir etwas bedeuten. Und dennoch wünscht sie keiner mehr als das ich ihm verzeihe, die Person, der er am meisten Leid brachte. Doch ich finde den Schalter nicht, der einen Prozess des Verzeihens in Gang setzt. Würde ich ihm verzeihen, was würde das für mich bedeuten… müsste ich dann nicht auch anderen verzeihen können, die Leid brachten? Warum fehlt mir der Prozess des Verzeihens bei manchen so schwer und warum fällt er mir bei anderen so leicht und das unabhänig davon, was sie einem am Leid, Schmerz, Kummer bracht, unabhängig von der Tragweite, unabhängig von der Dimension, sondern abhängig vom Menschen. Wieso finde ich den Weg zur Objektivität nicht zurück, sondern reagiere einfach emotional kalt? Keine rationale Begründen, vielleicht noch nicht einmal eine Begründung und doch verlässt er den Raum ohne das ich ihm Verziehen habe.

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Linien und weniger.

Der graden Linie folgend, immer geradeaus. Kein Blick nach rechts und schon gar kein Blick nach links. Nicht die leiseste Ahnung, ob neben mir ein Abgrund ist, oder ob es hochhinaus geht. Völlig blind, immer der Linie hinter her, sollte sie eine Kurve machen und plötzlich nicht mehr gerade sein, ja was dann? Werde ich der Linie folgen, oder weiter gerade aus gehen auf etwas Unbekanntes zu, aber immer noch gerade aus, oder der Linie hinterher mit einer leisen Ahnung, aber auch nicht mehr. Folgen, warum nicht einfach stehen bleiben, die Augen öffnen hinunter schauen, oder etwa rauf? Stopp.

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Kopf, Herz… Herz.

Schon wieder scheinst du die Entscheidung zutreffen. Es scheint als hättest du alles genau abgewegt. Jeden einzelnen Winkel gemessen und betrachtet. Jede Ungleichung versucht zu lösen. Alle Möglichkeiten durchgespielt. Alles genau bedacht und alles rational begründet. Doch ich möchte die Entscheidnung nicht mit dir Teilen, lieber Kopf, diesmal schreit mein Herz lauter. Viel lauter.

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Ein rastloser Blick. Immer auf der Suche. Alles nur verschwommen. Versucht zu Ruhen, doch von den Gedanken der anderen mitgenommen. Den Blicken gefolgt, von den Lippen abgelesen. Dem Sprecher, eine andere Sprache gegeben und ihn nur noch scheinbar wahrgenommen. Nochmals versucht ihn genauer zu betrachten, doch nur durch ihn hindurchgesehen. Dennoch ist irgendetwas hängengeblieben ohne das ich es beschreiben kann. Es in Worte fassen kann. Einen unglaublichen Eindruck hinterlassen und mir einen Moment Ruhe gegönnt.

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Sichtweisen I

Gefaltet. Entfaltet, glatt gebügelt. Zu heiß- Brandfleck, besser als zuvor. Verändert. Ein Loch, der Fleck entfernt. Mit der Schere einfacher gewesen.

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nächtliche Fragen I

Wenn der radikale Zweifel zur radikalen Verzweiflung führt, es keinen Ausweg zu geben scheint, war der Zweifel dann richtig?, oder hat man an der flaschen Stellen angefangen zu zweifeln… hätte man wirklich alles in Frage stellen sollen, oder wäre ein behutsames Fundament nicht die leichtere Alternative? Wieso überhaupt leichter? Ist schwierig letztendlich, nicht doch der leichtere Weg?

– es bleibt der Zweifel…

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