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Archive for September 2010

Du versuchst mich zu halten in dem du mich gehen lässt. Ich dreh mich um und sehe das unsichtbare Band, das mich an dich kettet. Es scheit stabil und du bist dir dessen bewusst. Ich versuche daran zu reißen, doch es zeigt sich nicht der kleinste Riss. Der Versuch es unter Spannung zu setzen missglückt mir auch. Es scheint ein unendliches Band in die Länger und ein fast unsichtbares in die Breite… du hälst es mit lockerer Hand, da du weißt, dass du fest damit verbunden bist und auch ich am anderen Ende die Bindung nur schlecht durchtrennen kann. Es scheint als würde dieses Band jede einzelne Stimmung übertragen. Jedes Gefühl setzt eine eigene Schwingung frei, du ziehst mich immer dann ein Stück näher an dich heran, wenn ich es am wenigsten erwarten und nichts entgegen setzen kann. Es ist als würdest du immer wissen, wie du mich an dich binden kannst, wie sehr ich auch versuchen mag mich von dir zulösen- und unabhängig zu sein.

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Die Distanz der Nähe

So verging die Zeit- wir glaubten wir hätten etwas gefunden, dass nicht nur an der Oberfläche existiert. Es gab Distanzen, doch die konnte uns nicht erschüttern, erst die Nähe schien ein Problem zu werden. Drei Jahre lang schien die Nähe kein Problem, wir hatten Angst vor der Distanz und wussten nicht ob wir unsere Verbundenheit über den Ozean aufrecht erhalten können, doch der Ozean konnte die Verbindung nicht davontragen. Es schien viel mehr als hätte er uns noch näher zusammen gebracht. Dann war die Zeit in der uns der Ozean trennte zu Ende und die Nähe hatte uns wieder. Es schien alles in Ordnung und wir wussten es konnte nichts geben, dass uns auseinander bringt. Wir konnten einander verstehen, ohne einander zu sehen. Sahen wir uns gab es eine große Portion Spaghetti und ein ordentliches Pesto. Mal eine Flasche Rotwein, hin und wieder auch zwei Flaschen. Wir haben gelacht und uns auf lange Abende vorbereitet in denen wir die Nacht zum Tag erklärten. Die Betten geteilt, dann kam der Moment in dem eine neue Distanz vor uns lag, nicht soweit, dass uns ein Ozean trennen würde, diesmal waren es nur ein paar Stunden Autofahrt. Es schien auch diesmal alles gut zu gehen. Du hast mir beim Umziehen geholfen… und wir haben uns auf die vereinzelten Wochenenden des Wiedersehens gefreut. Wir waren immer noch ein Herz und eine Seele.

Nun war klar, dass ich bald für einen längeren Abschnitt wieder in deiner Nähe wohnen würde und wir hatten uns so manchen Moment ausgemalt, doch diesmal erdrückt uns die Nähe… es wirkt fast als könnten wir die Wärme des anderen nicht ertragen. Als könnten wir uns nicht verstehen, wenn wir in die Augen des anderen blicken. Als wäre die Nähe eine unüberwindbare Mauer- und alles was wir uns wünschen ist Distanz. In der Hoffnung, dass sie uns wieder zusammenführt.

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Seltsame Entwicklung

Man lässt sich tragen Augenblick und vergisst das man sich bewegt. Plötzlich ist man Kilometer weiter ohne selbst auch nur einen Schritt getan zu haben. Man hat eine Entwicklung gemacht, die man nicht bemerkt hat. Die man selbst mit keinen Worten beschreiben könnte, denn schließlich sieht man sich selbst am gleichen Ort, ohne jemals auch nur einen Schritt getan zu haben…

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