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Archive for the ‘Fragen’ Category

Es ist nicht der Weg der Erkenntnis, der ewig braucht, es ist viel mehr die Zeit, die ewig dauert bis man sich seine Erkenntnis eingesteht. So erlangte ich die Erkenntnis schon vor vielen Monaten, doch die Einsicht gelang mir vor ein paar Stunden. Wenn sie mir denn überhaupt gelang, denn auch die Einsicht ist noch lang keine Umsetzung.

Noch ist keine Tat ergriffen, nur die Bereitschaft es zu wagen scheint geben. Doch ist die Bereitschaft groß genug? Bin ich wirklich bereit dazu?

Werde ich die Schritte ins Ungewisse wagen, ohne die Möglichkeit des Schritts zurück.  Der Weg liegt vor mir, doch muss ich ihn auch betreten um dem Stillstand zu entkommen. Mein Kopf sagt sei Vorsichtig… mein Bauchgefühl schreit seit Monaten „Lauf, Lauf, jetzt Lauf doch endlich LAUF“. Es ist nur ein winziger Schritt und ich würde mich auf dem neuen Weg befinden, doch meine Füße scheinen fest mit dem Boden verankert. Ich versuche ihn zu heben und ihn vorsichtig auf der anderen Seite abzusetzen, doch die Kräfte ziehen ihn mit aller Gewalt nach unten.

Und für einen kurzen Augenblick höre ich auf zu denken und laufe einfach los. Laufe!

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Nur verschwommen erkenne ich dich – in meiner Erinnerung und auf dem Weg vor mir. Kein klarer Umriss und schon gar kein Rahmen. Es scheint als wäre all das was du einst warst, nicht mehr das was du jetzt bist. Du bist ein Gestaltenwandler. Erreicht man dich- hast du auch schon wieder eine andere Form angenommen. Du lässt einen nicht zur Ruhe kommen und doch löst du dich manchmal komplett auf. Bist der Motivator am Wegrand und die Aussichtslosigkeit vor der Mauer. Es gibt keine Größe, die dich beschreibt und doch bedarf ein Jeder dich zu besitzen. Gehst du verloren ist der Stillstand, der eintritt fast unerträglich und lässt eine Leere zurück, die unbeschreiblich ist.

Momentan weiß ich nicht welche Form du für mich angenommen hast, ob du mein Freund oder gar mein Feind bist- ob du nicht gar schon von mir gegangen bist und mich in einer Leere zurückgelassen hast, die ich nicht erfassen kann. Vielleicht bist du aber auch nur aus meinem direkten Sichtfeld verschwunden und kommst bald wieder vorbei, gibst mir eine neue Richtung vor und nimmst eine neue Gestalt an. Ich werde dir folgen, dich erreichen und du wirst wieder weitergehen, doch dafür muss ich dich erst wieder finden. Liebes Ziel, verrate mir doch dein Versteck.

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Ein gefühlter Ozean liegt zwischen uns und dabei sitzt du direkt neben mir. Deine Worte werden von den Geräuschen der Wellen geschluckt.  Meine Worte kommen und gehen wie der Sand mit der Ebbe und der Flut. Ich versuche zu winken, doch da ist nur der eigene Horizont. Ich suche ein Schiff mit dem ich zu dir fahren kann, doch alles was ich finde sind ein paar alte Bretter, die mich vielleicht ein Stück tragen, aber sie sind sicherlich kein rettendes Floß. Je mehr ich versuche eine Lösung zu finden, desto mehr Sandburgen der Illusion baue ich mir. Du versuchst zu schwimmen, doch auch für dich ist der Ozean zu weit. Du verlierst dich im Wasser und lässt dich von der Strömung treiben, doch die nächste größere Welle nimmt dich zurück an deinen Ausgangsstrand. Ich finde eine Flasche, vielleicht hilft ja die Flaschenpost?

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es nervt, es nervt wirklich. Diese Krümel überall in meinem Bett unterm Sofa auf dem Stuhl einfach überall und sie wollen einfach nicht weggehen. Die Bettwäsche tauschen scheint nicht zu helfen. Mein Feind der Staubsauger, scheint sich sehr daran zu erfreuen auch mir diesmal keine Freude zu bereiten, nein auch er ignoriert feierlich all diese Krümel. Sie sind um mich, festgeklebt mit 2 Komponentemkleber, damit sie auch ja nicht weggehen. Vielleicht sollte ich einfach das Krümelmonster wieder einladen… dann erkenne ich vielleicht meine eigenen Krümel unter den anderen einfach nicht mehr. Gebt mir mehr Kekse.

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Vor dem Anfang kommt das kalte Ende. Das Ende, das einen immer irgendwie traurig stimmt. Erleichtert und froh, dennoch melancholisch. Erinnerungen, die einem hoffetlich ewig erhalten bleiben, sowohl schöne als auch die weniger schönen. Augenblicke, die einen mehr geprägt haben, als ganze Monate. Das Ende, dass soviele Auswirkungen hat auf dein ganzes weiters Leben, Menschen und Dinge die du hinter dir lässt. Auch Menschen, die du eigentlich gar nicht los lassen kannst und nicht los lassen willst. In der Hoffnung sie irgendwann wieder einzufangen. Etwas komplett neues erwartet dich und mich, uns alle. Etwas noch nie erlebtes. Eine komplette Ära hinter dir gelassen. Abschied genommen vom bisher so gewohnten Alltag, dem morgendlichen Aufstehen und sich über nicht erledigte Arbeiten freuen, manchmal auch ärgern, den minimal Aufwand bis ins höchste zelebrieren. Sich über Kleinigkeiten ärgern, dem eigenen Leistungszwang unterliegen, die Person in Front total ignorieren. Soviel, was letztendlich nun vorbei ist. Vorbei.

Es wird mir fehlen, sehr sogar, denn wenn ich ehrlich bin, bin ich von 13 Jahren insgesamt mindestens 12 Jahre freiwillig und gerne hingegangen. Die Atmosphäre außerhalb des Unterrichts war einfach zu schön, als das der Verzicht nun leicht fallen würde. 13 Jahre sind genug, ja genug an Lernerei, egal wie eifrig man das nun getan hat und genug an Plagerei und Qualen. Aber es kann kein genug an tollen Leuten geben, die man in diesen Jahren kennengelernt hat . Mit denen man soviel geteilt hat ob Freude oder Trauer, Angst oder Mut, Verstand und Dummheit, Spaß und Leid, Arbeit und Freizeit… dieses Ende, ist das was es so schwer macht. Die den Moment gefrieren lässt. Doch der nächste Moment ist so warm, so hell, so schön. Er ist es der mich freudig in meine Zukunf stehen lässt. Er wird meine Zukunft uns sicher irgendwann auch meine Vergangenheit sein. Auf geht es in die weite Welte, ob alleine oder doch mit treuen Wegbegleitern…

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Dabei gewesen, zwar keine 48 Stunden lang. Währendessen auch nichts ausgetrunken, danach aber um so mehr.  Der Balkon gegenüber, war zwar mehr eine Showtreppe, aber auch diese wurde wundervoll genauer betrachtet für die tollen Zugaben genutzt. Ich war nur eine(r) unter vielen, doch zeitweise fühlte es sich an als spielten sie für jeden allein. Die längste Zeit die du verbringst, verbingst du mit warten zwischen toller Vorband und der eigentlichen Band. Eigentlich könnten sie morgen schon wieder hiersein und ich würde die Ausfahrt zum Haus meiner Eltern wieder verlassen. Die Wahrheit ist man hat uns nichts getan, wir waren nicht auf Sylt und gehen nach Berlin, oder auch nicht. Vielleicht wird es auch Graceland und vielleicht muss auch die Landungsbrücke raus. Am Schluss lässt sich auch am Tisch sagen Wir werden nie enttäuscht werden. Geiles Konzert, toller Abend gerne wieder… nach Balu werd ich dann im Taxi weinen.

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wann beginnt eine Freundschaft und wann endet eine Bekannschaft? Wie definert man diesen haarfeinen Übergang, wann wird aus einem Bekannten ein Freund? Wo liegt der Unterschied? Kann man das in Abhängigkeit von der Zeit in dem ich B/F sehe festlegen?, oder hängt es nicht doch eher an der Form der Kommunikation, die ich mit B/F führe ab? Ist es nicht viel eher ein Gefühl der Vertrautheit, oder ein Gefühl der Anerkennung?  Den Grad zu definieren ist vielleicht nicht so einfach, doch wenn der Übergang erreicht wurde, erkennt man das sofort, woran? ja auch diese Frage bleibt offen, aber man wird es erkennen.

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