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Archive for the ‘Freundschaft’ Category

So schaute sie aus dem Fenster und sah den Schnee im Licht der Laternen tanzen. Sie konnte den Nordwind ganz leise durch ihre Fenster hören. Sah wie er mit dem Schnee spielte, die einzelnen Flocken zu sich lockte. Mit ihnen sprach und sie zärtlich umgarnt. So fingen die einzelnen Flocken an ihm zu vertrauen und öffneten sich. Sie tanzten mit ihm und zogen ihre schönsten weißen Kleider an. Die Eiskristalle sich langsam an ihrem Fenster nieder ließen und so der Welt vor ihrem Fenster langsam ein neues Aussehen verliehen. Sie traute der weißen Unschuld kaum, sah sie den Nordwind doch auch durch Schneefelder wüten und er lässt den Regenrinnen eisige Bärte wachsen. So ist der Nordwind mit seinen zwei Gesichtern, ein Charmeur der die Schneeflocken liebkost und ein Ganove der über die Felder vor seiner eigenen Kälte flieht.

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So seh ich wie alles zerrinnt.  Mit jedem Versuch es zu stoppen, wird der Haufen an Sandkörnern immer größer. Plötzlich scheint der Übergang zwischen den beiden Hälften breiter zu werden und der Strom des Sandes wird größer. Ich zähle die Körner und mit jedem Körnchen steigt der Frust. Die Enttäuschung wächst mit der Machtlosigkeit.Mit der Ignoranz, die Kühle der Gefühle. Der Sand vermischt sich mit salzigem Wasser und du schließt die Augen und wirkst völlig unbeteiligt.  Vielleicht bist du innerlich zerissen, doch nach außen wirkst du gefestigt.  Es ist als würde man an einer Schnurr ziehen, doch diese scheint den Strom nicht zu unterbinden viel mehr scheint sie einen selbst in Fesseln zulegen. Es wäre so einfach, die Sanduhr einmal zu drehen, doch die Kraft und der Wille scheint dir und auch mir zu fehlen… so vergeht die Zeit und jeder einzelne Gedanke fließt dahin… ohne Schliff, ohne Erkenntnis. Die Sanduhr scheint den Boden verloren und wird am Ende doch stillstehen.

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es nervt, es nervt wirklich. Diese Krümel überall in meinem Bett unterm Sofa auf dem Stuhl einfach überall und sie wollen einfach nicht weggehen. Die Bettwäsche tauschen scheint nicht zu helfen. Mein Feind der Staubsauger, scheint sich sehr daran zu erfreuen auch mir diesmal keine Freude zu bereiten, nein auch er ignoriert feierlich all diese Krümel. Sie sind um mich, festgeklebt mit 2 Komponentemkleber, damit sie auch ja nicht weggehen. Vielleicht sollte ich einfach das Krümelmonster wieder einladen… dann erkenne ich vielleicht meine eigenen Krümel unter den anderen einfach nicht mehr. Gebt mir mehr Kekse.

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Verfolgt. Ihn gesehen und nun doch wieder dauerhaft daran denkend, wobei nicht mehr gewollt. Vergessen möchten, aber die tägliche Erinnerung vor Augen. Die Erinnerung liebend, doch den Moment hassend. Unabweichlich. Wird es jemals die Erinnerung in Luft auflösen, obwohl geliebt um den Schmerz zu lindern?

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Aufführen als wäre man gerade erst 12 geworden und warum? Ist es wirklich so wichtig ein Gesicht zuwaren, das man selbst nicht ist. Ist es wirklich so wichtig sich selber auf etwas die Chance zunehmen, einfach weil man nicht ehrlich zu den Andern und vorallem nicht ehrlich zu sich selbst sein kann? Für den Moment schien es so wichtig, doch nun, nun wäre ich doch lieber wieder das 18 jährige Mädchen gewesen, dass auch wirklich 18 ist und sich nicht wie 12 aufführte.

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Nicht schon wieder denkt sie sich. Dreht sich um und geht drei Schritte weiter und dann ist es schon wieder passiert und dabei hatte sie sich doch so fest vorgenommen nicht mehr daran zu denken. Nicht mehr an ihn zu denken. An ihn hat sie die letzten Tage doch schon genug Gedanken verschwendet. Verschwendet? fragt sie sich. War es nicht vielleicht sogar wichtig an ihn zu denken? Hat es ihr nicht neue Optionen aufgezeigt? Nein, so darf sie gar nicht anfangen. Es ist verschwendet. Jeder auch noch so kleiner Gedanke ist Verschwendung. Egal in welche Richtung er auch gehen mag. Lieber an etwas Anderes denken, aber an was? Es scheint doch gar nichts Anderers mehr zu geben. Alles was sie momentan beschäftigt ist er. Er… und nichts sonst. Wann hört dieser Gedankenkreislauf auf? Vielleicht in 3 Schritten, vielleicht aber auch erst in 3000, aber er wird aufhören, dass hat sie sich vorgenommen. Wie viele Schritte es auch dauern möge.

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oder optimistisch betrachtet kurz vor dem Anfang. Nun sind bald schon ganze drei Jahre vorbei. Drei Jahre die mit nichts davor zuvergleichen sind. Doch es ist nicht nur ein Ende dieser drei Jahre, sondern das Ende von13 Jahren einer Schulkarriere, die man letztendlich als „geglückt“ bezeichnen könnte. Es sein denn, ich schreibe ein inaktzeptables Abi. Aber darum sollte es in diesem Beitrag eigentlich gar nicht gehen. Viel mehr wollte ich einmal, wahrscheinlich auch noch weitere Mal, schriftlich fixieren, dass es nun vorbei ist. Vorbei die unbeschwerte Zeit?, oder fängt sie erst an. Aber eins ist sicher, nichts wird mehr so sein. Wahrscheinlich kennt jeder dieses Gefühl, dieser absoluten Ungewissheit. Respekt vor dem Neuen und irgendwie doch traurig darüber, dass Alles nun doch zu Ende geht. Letztendlich aber doch glücklich über die Chance etwas Neues, wirklich Lebensrelavantes zu tun. Naja, ob es jetzt wirklich relavant und hinreichend notwendig ist mag dahergestellt sein, aber für mich ist es die Verwirklichung eines Lebenstraums. Also doch in erster Linie… kurz vor dem Anfang.

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