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Posts Tagged ‘Leben’

Du versuchst mich zu halten in dem du mich gehen lässt. Ich dreh mich um und sehe das unsichtbare Band, das mich an dich kettet. Es scheit stabil und du bist dir dessen bewusst. Ich versuche daran zu reißen, doch es zeigt sich nicht der kleinste Riss. Der Versuch es unter Spannung zu setzen missglückt mir auch. Es scheint ein unendliches Band in die Länger und ein fast unsichtbares in die Breite… du hälst es mit lockerer Hand, da du weißt, dass du fest damit verbunden bist und auch ich am anderen Ende die Bindung nur schlecht durchtrennen kann. Es scheint als würde dieses Band jede einzelne Stimmung übertragen. Jedes Gefühl setzt eine eigene Schwingung frei, du ziehst mich immer dann ein Stück näher an dich heran, wenn ich es am wenigsten erwarten und nichts entgegen setzen kann. Es ist als würdest du immer wissen, wie du mich an dich binden kannst, wie sehr ich auch versuchen mag mich von dir zulösen- und unabhängig zu sein.

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Karussellanekdote

Kein klarer Gedanke als dreht sich im Kreis und jed möglicher Einfall schlägt erstmal Kapriolen, so dass selbst der Einfall, kein Einfall ist. Karussell fahren. So fühlt es sich an und schon als kleines Kind, fand ich Karussells die nur im Kreis ihre Runden ziehen langweilig. Das Kettenkarussell war mir suspekt, dreht es seine Kreise und will dabei hoch hinaus und wo kommt es nach seinen Kreisbewegung wieder an. Richtig am Anfang und man ist keinen Schritt weiter. Am Liebsten war mir das Spiegelkabinett, da konnte ich alles aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten in einen Zerrspiegel schauen und war plötzlich ganz groß und dann wieder klein und der Ausgang, war zwar direkt neben dem Eingang, aber es war dennoch seine eigene Pforte und manchmal konnte ich sogar den weiten Weg nach unten Rutschen. Wie gerne würde ich mich nun Spiegelkabinett befinden und mich vor den Zerrspigel stellen und Fratzen schneiden um endlich wenigstens ein Stücken weiter zukommen?

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Der Moment der Vergebung überkommt einen plötzlich, genau dann wenn man selbst nicht damit gerechnet hat. Wenn man glaubt schon längst einen Schlussstrich gezogen zu haben. Doch plötzlich ist es Nacht und man wird wach und erkennt, dass das wie es ist – ist. Man keinen Einfluss hat und er nichts dafür kann und nur gehandelt hat wie er ist und aus seinem Blickfeld nicht erkennen konnte, dass es aus dem Winkel der anderen Schmerz bedeutet. Schmerz, den sie tragen… für lange Zeit. Bis sie eines Nachts wach werden, ein paar Tränen die Wangen hintunter laufen und den Schmerz davon spülen bis sie ein Lachen ins Gesicht zaubern. Man ist im Einklang, denn aus verziehen wurde eine innere Vergebung- eine Akzeptanz für den anderen und die Einsicht des Ganzen. So vergebe ich mir, dass ich mir all die Zeit lies und ich Vergebe Dir, da du bist wer du bist.

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